Über im Kinsky

Warum Sie zu uns kommen sollen?

„Weil wir klein genug sind, um individuelle Fragen persönlich zu beantworten, weil wir kompetent genug sind, um das Objekt und den Markt richtig einzuschätzen, und weil wir groß genug sind, um auf einem internationalen Markt mit unserem Angebot zu überzeugen und bestmögliche Preise zu erzielen.“

(Dr. E. Ploil & M. Kovacek)

Die Geschäftsführung

Dr. Ernst PloilDr. Ernst Ploil

Rechtsanwalt in Wien, seine Kanzlei, Ploil Krepp Boesch Rechtsanwälte GmbH, zählt zu den führenden Wirtschaftskanzleien Österreichs, Spezialität sind Fragen hinsichtlich Urheberrechtes, Denkmalschutzrechtes, der Kunstrestitution bzw. hinsichtlich Kunstgegenständen im Allgemeinen; Schwerpunkte Lötz Glas, Wiener Werkstätte und Wiener Moderne; gerichtlich beeideter Sachverständiger für Jugenstil; Gründungsmitglied und Teilhaber des Auktionshauses im Kinsky

KovacekMichael Kovacek

Führender Spezialist für Glas aus allen Epochen, Herausgeber von diesbezüglicher Standardliteratur; gerichtlich beeideter Sachverständiger für Antiquitäten und Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts; bis 2010 Eigentümer und Leiter der Galerie Kovacek, Wien; Gründungsmitglied und Teilhaber des Auktionshauses im Kinsky

Die Gründung

In den letzten Dezembertagen 1992 gründeten die Kunsthändler Dr. Herbert Giese, Harald Schweiger, Michael Kovacek, Prof. Kristian Scheed, der Rechtsanwalt Dr. Ernst Ploil und der Auktionator Otto Hans Ressler ein neues Auktionshaus: Die Wiener Kunst Auktionen GmbH.

Ein Jahr später, am 2. und 3. Dezember 1993, wurde die erste Auktion veranstaltet.

Es wäre nicht Wien, hätte es nicht Stimmen gegeben, die daran zweifelten, dass sich das neue Auktionshaus gegen die starke Konkurrenz des staatlichen Auktionshauses werde durchsetzen können.

Der Durchbruch

milde_gabe_hiAber schon die erste Auktion geriet zum vollen Erfolg. Dieser Auftritt machte klar, worin die Ziele und Intentionen der Wiener Kunst Auktionen bestanden, nämlich ein Auktionshaus zu sein, das Qualität über alle anderen Überlegungen stellte:
Die hohe Qualität des Angebots, neue Wege bei der Präsentation, hohe Dienstleistungsstandards.
Die Zweifler verstummten sehr schnell. Viele hervorragende Preise für Bilder und Antiquitäten waren der Lohn für die professionelle Vorbereitung; sie waren aber vor allem ein Vertrauensvorschuss der Kunden, der alle Erwartungen übertraf.

Das Pünktchen auf dem „i“ war der höchste österreichische Auktionspreis des Jahres 1993 für ein Gemälde von Ferdinand Georg Waldmüller (“Die milde Gabe”).

Unser Ziel – nach wie vor

“Unser Ziel ist es, ein Mittler zwischen Kunstliebhabern zu sein.”

Das schreibt sich so leicht hin – aber es verlangte eine ganze Menge. Wir wollten Kataloge herausgeben, die informativer waren als jene unserer Mitbewerber; aber nicht nur informativer, auch großzügiger, schöner, einfach besser eben. Wir wollten die Kunstobjekte so präsentieren, dass unübersehbar war, dass wir uns unserer Verantwortung gegenüber der Kunst und den Künstlern, nicht zuletzt aber auch unserer Kunden bewusst sind. Aber vor allem wollten wir uns bei der Auswahl der Werke für eine Auktion durch nichts von unserer Qualitätsorientierung abhalten lassen.
Dies und fachkundige Beratung, Seriosität und Diskretion sollten die Basis des Vertrauens sein, das wir gewinnen wollten. Heute meinen wir, diese Ansprüche eingelöst zu haben – ohne vorzuhaben, je damit aufzuhören, über Verbesserungen nachzudenken.

In 22 Jahren haben wir mit Kunst mehr als 250 Millionen Euro umgesetzt – nur eine Zahl, natürlich, aber doch eine, die demonstriert, dass Sammler, Museumsdirektoren, Kunstliebhaber und Kunsthändler unserem Urteil vertrauen.

Denn unsere Ansprüche ließen auch bei den Menschen, die für uns tätig wurden, keine Kompromisse zu: Die besten Fachkenner wurden als Experten verpflichtet, um besonders sorgfältig recherchierte und damit unangreifbare Expertisen über die angebotenen Kunstwerke zu gewährleisten. Von Anfang garantierten wir für deren Echtheit – damals eine Novität, heute längst Standard.

Wir bemühen uns, um eine gezielte Akquisition, um hochwertige Kunstobjekte anbieten zu können. Das ist uns so gut gelungen, dass man die Geschichte des Auktionshauses auch in Rekordpreisen lesen könnte – bei Alten Meistern ebenso wie bei Zeitgenössischer Kunst, bei gotischen Antiquitäten ebenso wie bei Objekten der Wiener Werkstätte.
Die wichtigste Sparte des Hauses war seit jeher die Klassische Moderne. 12 Jahre lang war der Rekordpreis für Egon Schieles „Mädchen“, versteigert am 6.6.1998, mit 3,56 Millionen Euro nicht nur der höchste, je bei einer Auktion in Österreich erzielte Zuschlag – er war es sogar im gesamten deutschen Sprachraum.