Publikationen

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Franz Sedlacek 1891-1945 Monographie mit Werkverzeichnis

Gabriele, Mag. SpindlerAndreas Strohhammer
Christian Brandstätter Verlag, 2011; 256 Seiten; ca. 150 Farbabb.; 24×32 cm;
Hardcover;
ISBN 978-3-85033-540-9

Der Maler und Grafiker Franz Sedlacek zählt zu den bedeutendsten österreichischen Künstlern der Zwischenkriegszeit. Seine magisch-fantastischen Bildwelten – von skurrilen Wesen bevölkerte, groteske Szenen und stimmungsvolle, von der Kunst der Romantik inspirierte Landschaften – übten schon auf seine Zeitgenossen große Faszination aus.

Vor allem die Werke seiner reifen Schaffensphase zeichnen sich durch eine außerordent­liche malerische Perfektion aus. Eine penible Pinselführung und liebevoll ausgearbeitete

Details charakterisieren den Realismus Franz Sedlaceks, wenngleich sich seine Malweise nie im bloßen Abbilden der Wirklichkeit erschöpft.
Das erste Werkverzeichnis zu Franz Sedlacek gibt einen Überblick über die Fülle und Vielfalt seines eindrucksvollen malerischen Œuvres und berücksichtigt auch zahlreiche neu entdeckte und bislang unbekannte Gemälde des Künstlers. Die Monografie fokussiert unter anderem seine Doppelexistenz als Künstler und Chemiker am Technischen Museum in Wien und gewährt spezielle thematische Einblicke
in die Maltechnik des Künstlers sowie in die Rezeption seiner Arbeit.

 

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Rudolf von Alt | Die Ölgemälde

Marianne Hussl-Hörmann
Christian Brandstätter Verlag, 2011; 200 Seiten; ca. 200 Abb.; 24×32 cm;
Hardcover;
ISBN 978-3-85033-533-1

Die neu gegründete Reihe der »im Kinsky editionen« widmet ihren ersten Band den Ölgemälden Rudolf von Alts. Dieses Œuvre des bedeutenden Aquarelllisten fand in der Literatur bisher nur wenig Beachtung und ist daher kaum bekannt.

Das vorliegende wissenschaftlich erarbeitete Werkverzeichnis vereinigt nun erstmals rund 150 zum Teil noch nie publizierte Ölgemälde aus nationalen und internationalen, öffentlichen und privaten Sammlungen und dokumentiert mit seltenem Archivmaterial die nicht mehr im Original vorhandenen Bilder. ­Ergänzt durch die jeweiligen Aquarellvorlagen wird dem Liebhaber und dem Kenner Rudolf von Alts viel Neues präsentiert. Namhafte ­Experten stellen die Gemälde in den Kontext seiner Zeit und seines künstlerischen Werdegangs, setzen sich mit dem Begriff »Realismus« in seiner ambivalenten Bedeutung auseinander und widmen sich erstmals auch den Sammlerpersönlichkeiten aus der Zeit des Malers.

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Das Mädchen mit dem Hut

Otto Hans Ressler
Böhlau Verlag, 2010; 133 Seiten;
10 farb. Abb.; 21×13,5 cm;
Gebunden mit Schutzumschlag;
ISBN 978-3-205-78508-8

Egon Schiele war eine geniale künstlerische Begabung. In seinen lange als Pornographie verkannten Bildern ging es ihm um die Darstellung der wahren Natur des Menschen mit all ihren seelischen Abgründen.
Im Spätwinter 1917 malte er ein junges Mädchen. Die Geschichte dieses Bildes scheint die von Schiele erschauten Abgründe nachzeichnen zu wollen – von einem Buchhändler, der in Auschwitz ermordet wird, zu einem Sammler, der 1938 aus Österreich fliehen muss, bis zur „Arisierung“ des Gemäldes und der Hinhaltetaktik des demokratischen Österreichs, geraubtes jüdisches Eigentum zurückzuerstatten.
Das Happy End, die Restitution und anschließende, Aufsehen erregende Auktion, hat einen Schönheitsfehler: Alles an dieser Geschichte ist wahr – aber Schiele hat dieses Bild nie gemalt: eine Parabel auf Kunst und Politik im 20. Jahrhundert.

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BaumCOVER

Texte und Photographien

Peter Baum
Böhlau Verlag, 2009; 224 Seiten;
200 Duplex-Abb.; 24×17 cm;
Gebunden mit Schutzumschlag;
ISBN 978-3-205-78335-0

In der europäischen Kunstszene ist er nun schon seit nahezu 50 Jahren mit einem ebenso vielseitigen wie effektiven Aktionsradius präsent: Peter Baum.
Zu schreiben begann er 1962 als Kunstkritiker, leitete mehrere Galerien in Wien, darunter die Galerie Schottenring, fungierte wiederholt als Biennalekommissar für Sao Paulo, Ljubljana und Cagnes-sur-Mer und war schließlich 30 erfolgreiche Jahre hindurch Direktor der Neuen Galerie der Stadt Linz bzw. Gründungsdirektor des entscheidend durch ihn geprägten LENTOS Kunstmuseums (1974 bis 2004).
Als Kurator des großartigen, erst vor kurzem eröffneten Privatmuseums des Industriellen Herbet W. Liaunig in Neuhaus/Suha, Kärnten, das Peter Baum von Beginn an museologisch begleitete, machte er erst kürzlich Schlagzeilen, für das Auktionshaus im Kinsky arbeitet der Wiener seit 2004 als Experte für zeitgenössische Kunst.
Baums 70. Geburtstag 2009 ist willkommener Anlass, jene beiden Berufsfelder in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu rücken, die entscheidend persönlichen Stil und Vorlieben des Kunstvermittlers prägen: Das Verfassen von Ausstellungsrezensionen, Katalogvorworten und Essays und seine photographischen Streifzüge in Ateliers, auf Biennalen, Kunstmessen und in Ausstellungen. Beides wurde für Peter Baum neben seiner Vortrags- und Vorlesungstätigkeit bzw. der Auswahl und Durchführung von 500 Ausstellungen zur Lebensaufgabe.

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K.erlebenCOVER

Künstler(er)leben.

Uzmann Monika, Eisenberger Harald
Leykam Buchverlag, 2008; 184 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7011-7640-3

Man kennt sie, namhafte Künstler, vielfach ausgestellt in Galerien und Museen, kritisiert und besprochen in Kulturrubriken nationaler wie auch internationaler Zeitschriften. Sie haben Monika Uzman und Harald Eisenberger ihre Türen geöffnet, gestatteten ihnen Einblicke in ihre Ateliers, Werkstätten und manchmal sogar in ihre ganz privaten Wohnräume. In den Gesprächen erzählten sie, was sie inspiriert, wie sie arbeiten und wie die Kunst ihr Leben gestaltet oder ihr Leben die Kunst. Und sie ließen einen Blick hinter die Kulissen werfen und für einen Moment an ihrer Arbeit teilhaben. In „Künstler (er)leben“ sind diese einzigartigen Begegnungen  in einfühlsamen Worten und einprägsamen Bildern aufgezeichnet und lassen so auch den Leser, die Leserin Einblick nehmen in die faszinierende Welt der porträtierten Künstler. Eine kleine Auswahl: Alois Mosbacher – in einer ehemaligen Hinterhoffabrik, ein Raum mit hohen Fenstern und Stellwänden; Gabi Trinkaus – in einer lichtdurchfluteten Altbauwohnung, hoch über den Alleen der Praterstraße; Günther Brus – in seinem kleinen, eigens für seine Arbeit gebauten Ateliershäuschen, umgeben von grünen Wiesen; Peter Sengl – in seiner zentrumsnah gelegenen Fabriksetage der ehemaligen Wiener Werkstätten.

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Was ist es wert?

Otto Hans Ressler
Böhlau Verlag, 2005; 324 Seiten, zahlreiche SW-Abbildungen
ISBN 3-205-77285-7

Was ist es wert? Was kosten Bilder und Antiquitäten wirklich?

Der Direktor der renommierten Wiener Kunstauktionen Otto Hans Ressler gibt einen Überblick über die aktuellen Preise der häufigsten Objekte am österreichischen Kunstmarkt, aus dem mittleren und, auch für Neueinsteiger unter den Sammlern, erschwinglichen Preissegment. Jedes Kapitel wird von einem Text eingeleitet, in dem die Entstehung und das soziale, wirtschaftliche und künstlerische Umfeld in leicht verständlicher Weise erläutert werden. Es folgt eine Serie von Abbildungen mit kurzen Beschreibungen der Bezeichnung, Entstehungszeit, Materialien und des Preisrahmens.

Abgeschlossen wird jedes Kapitel mit Sammlertipps: Worauf muss ich achten? Wie kann ich echt von falsch unterscheiden? Wie erkenne ich Ergänzungen, Schäden, Restaurierungen? Welche Auswirkungen haben sie auf den Preis?

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Der Wert der Kunst

Otto Hans Ressler
Böhlau Verlag, 2007
248 Seiten
ISBN 3-205-77669-0

Der Wert der Kunst
Warum nennen wir einen Gegenstand “Kunstwerk” und einen anderen nicht? Was ist Kunst überhaupt? Wozu brauchen wir sie? Worin besteht ihre Funktion? Wie erklärt sich das große Interesse, das sie findet? Wie die hohe Wertschätzung, die sie in vielen Kulturen genießt? Und wie die tiefe Abneigung, die ihr andererseits von so vielen Menschen entgegenschlägt? Warum sind Sammler bereit, unglaublich hohe Preise dafür zu zahlen? Und warum wird Kunst so häufig unter großen persönlichen Entbehrungen produziert? Wie kommt es, dass die einen von ihr fasziniert sind, während sich die anderen bloß provoziert fühlen? Kann es so etwas wie eine allgemein gültige Bedeutung der Kunst überhaupt geben? Mit einem Wort: Welchen Wert hat Kunst für jeden von uns?

Komplizierte Dinge – die Fragen nach dem Sinn, dem Wert, der Funktion der Kunst – einfach zu sagen, ist ein Anspruch dieses Buches. Es geht auch um eine Einladung zu einem Vergnügen. Zum Vergnügen, in ein Museum zu gehen, in eine Ausstellung, auf eine Auktion – und selbst zum Betrachter zu werden.

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WnerSilbCOVER

Wiener Silber. Modernes Design 1780 – 1918

Hrsg. Von Renée Price, Neue Galerie New York
und Wilfried Seidel, Kunsthistorsches Museum Wien
Gesamtredaktion: Michael Huey
Mit Beiträgen von Markus Brüderlin; William D. Godsey, Jr.; Diether-Halama; Michael Huey; J. S. Marcus; Sylvia Mattl-Wurm; Joseph Rykwert; Elisabeth Schmuttermeier; Christopher Wilk und Christian Witt – Dörring
400 Seiten mit 501 Abbildungen, davon 239 farbig
Hatje Cantz Verlag 2003
ISBN: 3-7757-1316-6

In diesem prachtvoll bebilderten Band werden mehr als 180 ausgewählte Wiener Silberobjekte aus der Zeit vom Klassizismus bis zur Wiener Werkstätte vorgestellt. Indem sie werke des frühen 19. Jahrhunderts mit Architektur- und Designobjekten des 20.Jahrhunderts vergleicht, geht die Publikation der spannenden Frage nach, welchen Beitrag Wien zur Entwicklung der modernen Formgebung geleistet hat.
Die Geschichte des modernen Designs ist nicht nur älter, sondern auch vielschichtiger, als sie allgemein geschildert wird. Im Wiener Biedermeier sind auffallend klare und formal reduzierte Gebrauchsgegenstände aus Silber entworfen worden, deren Formen durch ihre Sachlichkeit, Schlichtheit und Zweckmäßigkeit verblüffen und bis in unsere Zeit hinein nichts von ihrer Gültigkeit verloren habe. Im Wien der Jahrhundertwende griffen Josef Hoffmann und Koloman Moser in ihren Entwürfen für die Wiener Werkstätte auf den geistigen Gehalt dieser Zeit zurück. Viele Ideen der Wiener Avantgarde fanden in der Folge über Bewegungen wie Bauhaus oder De Stijl den Weg in die Massenproduktion und somit in das heutige Designvokabular.

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