Wiener Silber . Modernes Design 1780 – 1918

Wiener Silber . Modernes Design 1780 – 1918

Hrsg. Von Renée Price, Neue Galerie New York
und Wilfried Seidel, Kunsthistorsches Museum Wien

Gesamtredaktion: Michael Huey

Mit Beiträgen von Markus Brüderlin; William D. Godsey, Jr.; Diether-Halama; Michael Huey; J. S. Marcus; Sylvia Mattl-Wurm; Joseph Rykwert; Elisabeth Schmuttermeier; Christopher Wilk und Christian Witt – Dörring

400 Seiten mit 501 Abbildungen, davon 239 farbig

Hatje Cantz Verlag 2003
ISBN: 3-7757-1316-6

In diesem prachtvoll bebilderten Band werden mehr als 180 ausgewählte Wiener Silberobjekte aus der Zeit vom Klassizismus bis zur Wiener Werkstätte vorgestellt. Indem sie werke des frühen 19. Jahrhunderts mit Architektur- und Designobjekten des 20.Jahrhunderts vergleicht, geht die Publikation der spannenden Frage nach, welchen Beitrag Wien zur Entwicklung der modernen Formgebung geleistet hat.
Die Geschichte des modernen Designs ist nicht nur älter, sondern auch vielschichtiger, als sie allgemein geschildert wird. Im Wiener Biedermeier sind auffallend klare und formal reduzierte Gebrauchsgegenstände aus Silber entworfen worden, deren Formen durch ihre Sachlichkeit, Schlichtheit und Zweckmäßigkeit verblüffen und bis in unsere Zeit hinein nichts von ihrer Gültigkeit verloren habe. Im Wien der Jahrhundertwende griffen Josef Hoffmann und Koloman Moser in ihren Entwürfen für die Wiener Werkstätte auf den geistigen Gehalt dieser Zeit zurück. Viele Ideen der Wiener Avantgarde fanden in der Folge über Bewegungen wie Bauhaus oder De Stijl den Weg in die Massenproduktion und somit in das heutige Designvokabular.

 

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