Kostbarkeiten im Kinsky

Das Jahr beginnt im Kinsky schon traditionell mit einer Auktion der Kostbarkeiten und wirft den Blick auf Kunstwerke, deren Qualität überzeugt, die aber dennoch im Preis günstig sind. Alle sechs Sparten des Hauses, von den Alten Meistern bis zu den Zeitgenossen sind vertreten und bieten mit über 900 Objekten eine umfangreiche und vielseitige Auswahl für jeden Sammler.

Bei den Alten Meistern kann man durch die Jahrhunderte streifen und sich zwischen ländlichen Idyllen, schönen Frauen und aufregenden Szenen aus Mythologie und Historie entscheiden.

In der Sparte des 19. Jahrhundert begeistern zwei ungewöhnliche Stadtprospekte: Einmal der Blick auf Florenz von Friedrich Frank bei herrlichem Sonnenlicht und atmender Luft und einmal der Blick auf Landeck in Tirol von Hubert Sattler. Letzterer war ja für seine Reisen und aufregenden Städtebilder besonders berühmt, seine nüchterne Klarheit mit großer Raumtiefe wirkt wie eine Vorwegnahme des zeitgenössischen Photorealismus. Marie Egners reizvolle Aufnahme der Lagune von Grado oder Friedrich Gauermanns schnelle Skizze eines Hirschen im kalten Gebirgssee bieten Kostbarkeiten der spontanen Studie vor Ort.

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Friedrich Frank, Blick auf Florenz, Aquarell auf Papier; 55 × 95 cm (Passep.-Ausschnitt); Rufpreis € 3.000

Gewohnt vielseitig ist das Angebot der Antiquitäten. Tafelbesteck von Josef Karl Klinkosch stellt mit € 15.000 den höchsten Schätzpreis dar, Glassammler werden mit einem Paar seltener Vasen aus Italien ihre Freude haben und die Auswahl der Möbel reicht von gotischer Giebeltruhe bis hin zu einem barocken Nasenschrank.

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Paar seltene Vasen, Florenz oder Pisa, um 1575, dunkelgrünes Glas, Bronze, vergoldet; H. 15 cm; Rufpreis € 6.000

Otto Prutscher, Josef Hoffmann, Dagobert Peche, Franz Hagenauer oder Eduard Klablena sind klingende Namen in der Sparte des Jugendstil, Silbertabletts, Vasen, Keramikfiguren, Kerzenleuchter stehen zur Auswahl.

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Otto Prutscher, Rechteckiges Tablett, Wien, um 1920; Silber; 37,8 × 19,6 cm; 806 g; Rufpreis € 1.500

In der Klassischen Moderne reicht die Bandbreite des Angebots von Zeichnungen Gustav Klimts über die suggestiven Landschaften von Josef Stoitzner, zu den klappernden Tukanen von Norbertine Bresslern-Roth und den Bergbauernhöfen von Oskar Mulley. Und passend zur Jahreszeit werden Schneelandschaften von Wilhelm Thöny und Hans Weber-Tyrol angeboten.

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Norbertine Bresslern-Roth, Tukanjäger, 1943, Öl auf Jute; 90 × 70 cm; Schätzpreis € 20.000-40.000

Farbkräftig und phantastisch präsentieren sich die Zeitgenossen: Ernst Fuchs großformatige Lady Gainsborough und Helmut Leherbs Triumph des Jean Jacob entführen in Traum- und Phantasiewelten während Gunter Damisch gewohnt in Gefilde jenseits unserer sichtbaren Welt führt. Ein besonderes Angebot bietet die Sammlung von Werken des früh verstorbenen, genialen Wiener Malers Alfred Kornberger.

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Helmut Leherb, Ma vie phantastique (Das Manifest der inneren Unruhe), 1963 Öl auf Leinwand; gerahmt; 85,5 × 65,5 cm; Schätzpreis € 40.000 – 80.000

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Information:
Dr. Marianne Hussl-Hörmann, Presse, T. 01 532 42 00-27
hussl-hoermann@imkinsky.com

Bilder: © Auktionshaus im Kinsky, Wien